Haarbürsten
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100 Bürstenstriche pro Tag

Die tägliche Haarroutine mit Shampoo, Kur oder Conditioner steht für uns an der Tagesordnung. Aber was ist mit der Pflege nach dem Aufstehen oder einfach für zwischendurch? Die Bürste ist ebenso ein essenzieller Bestandteil der Routine wie die Pflegeprodukte unter der Dusche. Auch hier gibt es für unterschiedliche Haartypen verschiedene Bürsten, die jeweils dafür gedacht sind, die Haarstruktur zu schonen und aus dem Haar das bestmögliche herauszuzaubern.

Welche Bürste eignet sich für welche Haarstruktur?

Dass nicht jedes Haar den gleichen Aufbau hat, ist keine neue Erkenntnis. Während einige glatte Haare haben, besitzen andere eine lockige Haarpracht. Fakt ist, alle Haare sind schön, doch wie kann das Haar so wenig wie möglich strapaziert und die individuellen Stylingwünsche beachtet werden? Die richtige Haarbürste ist hier Goldwert:

  1. Der Tangle Teezer

Geeignet für langes Haar, welches den Tag über verknotet und verfilzt wird. Mit seinen Kunststoffborsten werden die Haare schonend entwirrt und vor Haarbruch und Spliss geschützt, während den Haaren auch ein natürlicher Glanz verliehen wird.

  • Kissenbürste

Die Bürste ist mit dem elastischen Kissen, an denen die Borsten befestigt sind, sanft zur Kopfhaut und zur Pflege aller Haartypen geeignet. Mit der breiten Form können daher die Haare schneller gebürstet und gestylt werden. Durch das Design kann man auch glatte und glänzende Looks hervorbringen.

  • Große Rundbürste

Auch für lange Haare zum Trocknen und pflegen, da die Bürste ohne zu ziehen durch das Haar gleitet und der Haarpracht einen deutlichen Glanz verleiht. Da sich der Keramikzylinder während des Föhnens erwärmt, bekommt das Haar Volumen, durch die Löcher in der Bürste kann die Hitze des Föhns gleichmäßig verteilt werden und verkürzt dabei die Föhnzeit.

  • Kleine Rundbürste

Für feines Haar perfekt, da durch das Föhnen Volumen ins Haar gezaubert werden kann. Einfach Haarpartien abtrennen, die Bürste am Ansatz ansetzen und den Föhn an das Haar halten, um das Haar nebenbei zu schützen. Davor noch einen Hitzeschutz auftragen. Durch das Erwärmen des Bürstenkörpers gelingt das Styling.

  • Skelettbürste

Auch für den Lockenkopf oder den Afro gibt es eine Möglichkeit die Haare zu kämmen. Die Haare sollten nass oder am besten während der Einwirkzeit des Conditioners gekämmt werden, da das Haar in diesem Zustand nicht allzu sehr strapaziert wird. Dabei sollten erst die Spitzen entwirrt und nach und nach erst von oben nach unten gebürstet werden. Es gibt hierbei verschiedene Variationen an Anzahl der Borsten, aber eins bleibt gleich, die Locken sollten ohne ziepen und aufplustern der Haare gekämmt werden.

Was sind Wildschweinborsten?

Das sind, wie der Name schon verrät, Borsten von echten Wildschweinen. Verwendet werden sie für Haarbürsten und Bartbürsten. Die Kosten liegen im Bereich von 40€, da es auch ein ökologisches Naturprodukt ist.

Die Vorteile von so einer Bürste sind, dass sie das natürliche Haarfett unserer Haare aufnehmen und gut verteilen können. Somit wäre ein Schritt der Pflege schon mal getan. Durch die Borsten können Ablagerungen wie Haarspray, Schmutzpartikel und Haarschuppen entfernt werden; so wird der Kopfhaut ermöglicht wieder zu atmen. Dadurch wird die Kopfhaut auch massiert und erhöht die Durchblutung , damit kann das Haar gesund und glänzend lang werden.

Woran erkennt man eine Bürste mit Wildschweinborsten?

Bürsten mit Wildschweinborsten können neben den eigentlichen Borsten noch andere Bestandteile beinhalten. Bei einer Bürste mit Wildschweinborsten ist die Länge der Borsten nicht immer identisch lang. Daneben ist der Geruch ein Indikator, ob es sich um ein Naturprodukt handelt oder nicht. Kunststoffbürsten riechen in der Regel neutral wohingegen Bürsten mit Wildschweinhaaren kerniger riechen.

Je nach Haartyp können unterschiedliche Bürsten demnach Wunder bewirken. Tut eurem Haar etwas Gutes und achtet auf die Verwendung der richtigen Bürste. Sicherlich hilft euch euer Friseur bei offenen Fragen weiter.             

Photo by Priscilla Du Preez on Unsplash

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