Was ist eigentlich?

Ist Arganöl eine Wunderwaffe für die Haare?

Arganöl enthält neben Antioxidantien, Vitamin B und ungesättigten Fettsäuren weitere wertvolle Stoffe, die sich positiv auf das Erscheinungsbild von Haut und Haaren auswirken. Nicht umsonst findet das aus den Kernen des Arganbaums gewonnene und aus Marokko stammende Öl nicht nur in den Küchen vieler Restaurants, sondern auch in der Beautylandschaft vielseitig Anwendung.

Für welche Haartpyen eignet sich Arganöl? Wie wird es angewendet?

Arganöl als Wunderwaffe fürs Haar eignet sich für alle Haartypen und kann bei brüchigem Haar, Schuppen, trockener Kopfhaut und Haarausfall Abhilfe leisten.

Weil das Öl sehr schnell einzieht und nicht stark fettet, muss es nicht zwingend aus dem Haar ausgespült werden. Als Pflegebooster für den Tag lässt Arganöl das Haar glänzen und gesünder erscheinen, weil es die Schuppenstruktur des Haares glättet. Hier sollte darauf geachtet werden, das Öl nur in den Spitzen zu verteilen. Ansonsten kann Arganöl über Nacht aufgetragen und am nächsten Tag ausgewaschen werden.

Wie genau wirkt sich Arganöl auf unser Haar aus?

  • Kräftige Haare: Arganöl kräftigt das Haar von innen heraus, weil es in das Haar eindringt, dieses mit wichtigen Nährstoffen versorgt und vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt.
  • Wunderwaffe bei Schuppen oder trockener Kopfhaut: Arganöl hat sich beim Einsatz gegen Schuppen und trockener Kopfhaut bewährt. Wird Arganöl regelmäßig in die Kopfhaut einmassiert, lässt sich die Wirkung schon nach kurzer Zeit feststellen. Trockene, gereizte Kopfhaut wird beruhigt und kann Feuchtigkeit besser speichern. Hier reicht es aus, das Öl zwei oder dreimal wöchentlich für 20-30 Minuten auf der Kopfhaut einwirken zu lassen und danach gründlich auszuspülen.
  • Anregen des Haarwachstums: Das Einmassieren des Öls in die Kopfhaut führt zu einem verbesserten und schnelleren Haarwachstum, weil die Durchblutung angeregt wird und die Haare durch die Nährstoffversorgung kräftiger werden.
  • Hitzeschutz: Arganöl schützt das Haar vor UV-Strahlungen und wirkt außerdem als Hitzeschutz bei der Anwendung von Glätteeisen und Lockenstab. Folgeschäden wie stark ausgetrocknetes Haar sowie Spliss können mit der Verwendung von Arganöl vorgebeugt werden.
  • Bessere Kämmbarkeit: Personen mit längeren Haaren kennen das Problem. Gerade nach dem Waschen sind die Haare zerzaust und lassen sich schlecht durchkämmen, noch schwieriger, wenn zudem silikonfreie Pflegeprodukte verwendet wurden. Weil Arganöl, ähnlich wie ein Conditioner oder eine Haarkur, die Schuppenschicht des Haares glättet, lassen sich diese nach dem Waschen besser durchkämmen. Das Öl sollte am besten vor dem Föhnen als Sprühkur in das handtuchtrockene Haar aufgesprüht oder einige Tropfen in das Haar einmassiert werden.

Welches Arganöl kann ich für die Haare verwenden?

Für die Haarpflege ist kaltgepresstes, reines und natürliches Arganöl am besten geeignet und sollte in Kombination mit milden Shampoos ohne Silikone verwendet werden. Arganöl ist zudem bereits Bestandteil vieler gängiger Haarpflegeprodukte. Die Auswahl ist riesig, man sollte auf Shampoos und Conditioner mit Arganöl setzen, die zusätzlich zur eigenen Haarstruktur passen.

Die friseurempfehlung.de Redaktion ist schon jetzt überzeugt: dichtes, kräftiges und gesund glänzendes Haar – Arganöl ist definitiv eine Wunderwaffe fürs Haar.



Photo by Cristobal Baeza on Unsplash


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