Was sind Braids
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Was sind eigentlich Braids?

Lang geflochtenes Haar, verschiedene Farben und individuelle Muster auf der Kopfhaut. So beschreibt man die allseits beliebten Braids. Dass da die Frage aufkommt, ob sie Zuhause von einem selbst kreiert werden können, ist äußerst berechtigt. Das Stylen der Frisur ist dennoch nicht ganz ohne, da es viel Zeit und Geduld benötigt. Da hier geschickte Hände von Vorteil sind, empfiehlt es sich die Braids vom Friseur des Vertrauens machen zu lassen. Er weiß, wie fest er die Zöpfe an die Kopfhaut flechten muss und kann noch Insider-Tipps geben.

Wer ist Hairstylistin Sarah?

In diesem Zusammenhang kommt auch eine Expertin für Afro-American Hairstyles ins Spiel. Sie macht diese Frisuren schon über 20 Jahre und betreibt ihren Salon in Nürnberg, Steinbühl. Mit jahrelanger Erfahrung im Friseurgeschäft ist die Beratung von Sarah und ihren Mitarbeitern kompetent und zuverlässig. Das Talent und der Spaß an der Zusammenarbeit mit Menschen spiegeln sich in ihren Endergebnissen wieder. Aber nicht nur Flechtfrisuren werden angeboten, sondern auch eine Haarverlängerungsmethode genannt „Weave“. Die eigenen Haare werden zu Cornrows geflochten und dann Haartressen angenäht, auch eine Haarverdichtung wird angeboten. Natürlich setzt sie auf qualitativ hochwertige Produkte, damit die Haare nicht unnötig strapaziert werden.

Welche verschiedenen Flechtarten gibt es?

Cornrows: Das sind an der Kopfhaut eng anliegende, geflochtene Zöpfe. Wie eng sie anliegen, ist abhängig von der Kopfhaut. Durch das Flechten kann diese gereizt werden, da ein hoher Druck aufgewendet werden muss. Die Haare sollten dafür eine Mindestlänge von 10cm betragen, je länger das Haar ist, desto besser können sie halten. Dabei sind bis zu 100 Zopfreihen möglich, wenn das Haar in kleine Sektionen aufgeteilt und jede neue Haarsträhne zu einer großen geflochten wird.

Braids: Es handelt sich hierbei um einen Überbegriff für Rastazöpfe. Das sind viele, dünne Zöpfe, die mit einer drei-strähnigen Flechttechnik geflochten werden. Für die Zöpfe müssen die eigenen  Haare nur 5cm lang sein, damit die Rastazöpfe eingeflochten werden können. Getragen sollte die Frisur tatsächlich nicht länger als 3-4 Monate da die Haare wieder nachwachsen und somit ein ungeflochtener Ansatz entsteht. Wenn die Frisur zum ersten Mal getragen wird, sollte auf das Kunsthaar verzichtet werden, damit die Kopfhaut sich an den Druck gewöhnen kann. Bei Migräne oder chronischen Kopfschmerzen ist es ratsam vorher genau zu überlegen, ob Rastazöpfe eine geeignete Frisur sind.

Wie pflegt man Rastazöpfe und Cornrows?

Beide Flechtfrisuren benötigen ein ähnliches Pflegeritual. Am besten lassen sie sich unter der Dusche mit einem speziellen Shampoo waschen. Das Shampoo einfach in der Hand aufschäumen, auf die Haare auftragen und an den Zöpfen zusammendrücken. Danach die Zöpfe auswringen und die Haare in ein Handtuch wickeln bis sie nicht mehr tropfen; abschließend ganz einfach Lufttrocknen lassen. Mit speziellen Sprays sollten die Kopfhaut und die Zöpfe danach noch gepflegt werden. Wer im Winter nicht mit nassen Haaren aus dem Haus will und wem das Lufttrocknen zu lange dauert, kann die Zöpfe auch kurz anföhnen.

Dreadlocks: Dabei handelt es sich um Zöpfe, die durch eine Verfilzung der Haarsträhnen entstehen. Die Zöpfe können unterschiedlich dick sein und der Grad der Verfilzung, sofern erwünscht, mit künstlichen Hilfsmitteln herbeigeführt werden. Je älter die Dreadlocks sind, desto mehr verfilzen sie. Dreadlocks können mit Perlen aus Holz oder Metall verziert werden. Das Tragen dieser kann aus modischen, religiösen oder spirituellen Gründen sein.

Wie pflegt man Dreadlocks richtig?

Je nach Grad der Dreadlocks, kann die Häufigkeit der Waschroutine variieren; meistens müssen die Zöpfe nach 4-8 Wochen einmal gründlich gewaschen werden. Von Shampoos und Spülungen mit Silikonen sollten sich Dreadlocks-Träger allerdings fernhalten, da sich vor allem am Anfang die Strähnen wieder auflösen könnten. Wie bei den Braids sollte auch hier das Shampoo in den Händen zunächst aufgeschäumt werden, damit am Ende weniger Seifenreste in den Haaren hängen bleiben. Die Waschroutine nimmt einige Zeit in Anspruch, da die Kopfhaut ordentlich eingeseift und anschließend das Shampoo gründlich ausgewaschen werden muss. Auch das Trocknen der Zöpfe kann zwischen 6-12 Stunden dauern, deswegen gilt: nach dem Waschen die Dreadlocks gut auswringen!

Braids beim Friseur machen lassen, welche Kosten kommen auf mich zu?

Die Preise für das Flechten der Zöpfe liegen grob zwischen 100 – 400 Euro. Dabei kommt es darauf an, wie lang die Haare sind und ob Kunsthaar verwendet werden muss. Ist dies der Fall gibt es preisliche Unterschiede, je nach Qualität und Menge des zu verwendenden Kunsthaares. Die Preise variieren natürlich von Salon zu Salon. Wer genauere Informationen wünscht, kann diese beim jeweiligen Friseur anfragen.

Photo by Rachel Pfuetzner on Unsplash

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